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Siamo in Italia


Die zwei Studientage in Fribourg waren intensiv, streng und interessant. Hanspeter hat die Zeit genutzt, und fuhr mit dem Velo rund um Genf. Heiss hatte er; immer über 30 Grad und er war froh um eine Abkühlung im Genfersee.

Am Nachmittag kam er nach Hause nach Niederönz und schon zwei Stunden später sassen wir mit der Wanderausrüstung im Zug Richtung Wallis. Bern

, Visp, Martigny, Orsiėres und dort mit dem Postauto nach Champex, wo wir auf dem Campingplatz übernachteten.

Am Morgen wecken uns Regentropfen und wir bleiben liegen bis zu einer Regenpause und packen schnell zusammen. Ein feines Frühstück in einem Restaurant und wir steigen ab ins Val Ferret.

Auf der Wanderung nach Ferret treffen wir Hunderte von Wanderer mit grossen Rucksäcken. In Gruppen, Einzelne, Junge und Ältere; alles ist vorhanden. Wir fragen, ob ein Lauf sei oder sonst ein Event. Sie seien auf der Mont Blanc Tour, bekommen wir zur Antwort und sie hasten weiter.

Wir sind erstaunt, wie stark frequentiert dieser Weg ist vor allem von englisch sprachigen Gästen.

Das Wetter im ganzen Val Ferret ist wolkig, neblig und Regengüsse ziehen durch. In Fouly beschliessen wir noch weiter bis Ferret zu gehen und dort im Trockenen zu schlafen. Mit internationalen Gästen schlafen wir im Massenlager. Die einzigen Schweizer sind wir.

Unser Weiterweg trennt uns von der Mont Blanc Tour und bald sind wir wieder einzig auf dem Weg.

Wir steigen 1000 Höhenmeter zum Fenêtre de ferret auf. Es ist ein sanfter Aufstieg auf guten Wegen vorbei an drei kleinen Seen. Auch heute ziehen Nebelschwaden über den Pass und die Sicht auf Gletscher und Schneeberge bleibt teilweise verdeckt. Um so schöner wenn sich der Nebel verzieht und die ganze Bergwelt zeigt.

Der Abstieg zur Passstrasse des grossen Sankt Bernhards und der kurze Aufstieg auf den Pass sind schnell bewältigt.

Mit dem Postauto fahren wir ins Aostatal nach Etroubles. Diesen Abstieg haben wir vor zwei Jahren gemacht und so gönnen wir unseren Knien eine Pause.

Unsere Weiterwanderung gibt uns etwas Kopf zerbrechen. Vom Refugio Parayer, zuhinterst im Valpelline, führt der Passübergang auf über 3000m, danach ein Abstieg von über 2000 Höhenmeter und ob es noch eine Gletscherquerung gibt ist unklar. Ein Telefon ins Refugio klärt ein paar Fragen aber happig wird es auf jeden Fall.

Jetzt wandern wir aber zuerst am Tal entlang ins Dorf Valpelline.

Und schon am ersten Wandertag in Italien stehe ich auf eine grasgrüne Schlange. Die Schlange schlängelt weg und ich springe mindestens einen halben Meter in die Höhe, kreische und Hanspeter springt und kreischt aus Solidarität gleich mit. Was für eine Aufregung in der Wandergruppe Nyffeler!


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