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Meieli alleine in Italien...


Gestern ist Hämpu heim gereist. Phu, das war ja schon sehr traurig wie ich da alleine am Strassenrand stand. Aber ich will zuerst noch von den Tagen vorher erzählen. Wir wurden in Bourg St. Pierre von Hämpus Schwester Monika und deren Mann Köbu abgeholt und durch den Tunnel gefahren. Schwupps waren wir in Italien. Das ging ja superschnell. Im ersten Dorf, wo wir ab der Schnellstrasse konnten, parkierten wir und gingen zu Viert zu Fuss weiter. Die Wegmarkierung war wieder etwas gewöhnungsbedürftig aber wir fanden uns gut zurecht, hatten viel zu plaudern, erzählen und lachen. Früh schon erreichten wir Echevennoz, wo wir die Übernachtung gebucht hatten. Der Herr vom Hotel fuhr Köbu zurück zum Auto und nach kurzer Irrfahrt wurde das Auto auch gefunden. Am nächsten Tag wanderten wir noch zwei Stunden zusammen, fanden das Auto, das vorher dort abgestellt wurde, fast problemlos, assen zusammen und dann hiess es Abschied nehmen. Ich blieb am Strassenrand zurück und Mone, Köbu und Hämpu fuhren weg. Noch ein Winken und weg waren sie. Ich machte mich weinend auf den Weg Richtung Aosta. Die Sonne schien, alles blühte wunderbar und die Schneeberge im Hintergrund war wunderschön zu sehen. Langsam ging es mir besser und ich konnte mich an der herrlichen Landschaft erfreuen. In Aosta fand ich mich gut zu recht, konnte in einem Vodafone Shop mein Mobil Italien tauglich machen, fand das Frauenkloster, wo ich eine Übernachtung gebucht hatte, tip top und wurde zuversichtlicher, dass ich auch alleine sein kann... Jetzt reise ich mit dem Zug nach Ivrea und wandere da weiter. Van Minnens kommen erst am Dienstag ins Aostatal. Ich bin zu schnell. So werde ich ein Stück Poebene gehen und später das Aostatal wandern. So ich muss, mein Zug wartet nicht.


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