• Wandermeile

Westwärts

Aktualisiert: Nov 15


Es ist Zeit auch noch die Wanderung westwärts unter die Füsse zu nehmen. Es ist Mitte September und ein trüber Sonntagmorgen als wir vor unserer Haustüre starten. Wir wandern durch Niederönz, über den Önzberg zum Inkwilersee. immer wieder schön und wir sitzen, schauen auf den kleinen See und erfreuen uns an den ersten Sonnenstrahlen die den Hochnebel vertreiben. Unser Weg führt uns lange durch den grossen Wald zwischen Subingen, Deitingen und Wangenried. Wir treffen einen einsamen Pilzsammler an, der uns gerne sein Wissen weitergibt. Er zeigt uns einen gesammelten Pilz, einen Röhrling, der auf Druck stark blaut. Das heisst die Farbe wechselt bei Druck von bräunlich auf blau. Mit einem Up-date in Pilzkunde verlassen wir den Wald und verspeisen in Subingen auf dem Spielplatz unsere Sandwiches ohne Pilze. In der Zwischenzeit hat der Nebel der Sonne Platz gemacht und es ist ein warmer Herbsttag. Bis nach Gerlafingen unserem Tagesziel wandern wir etwas viel auf Asphalt und durch urbane Gegend.

An unserem zweiten Westwärtswandertag bläst eine kalte Bise und so entscheiden wir in Leuzigen zu starten und bis nach Gerlafingen zu wandern mit de Südwestwind im Rücken. Von Leuzigen Dorf steigen wir hoch mit schöner Aussicht auf den Jura und zur Aare in den Leuzigerwald. Ein Wald zum verlaufen. Gross ist der Wald mit vielen Wegverzweigungen. Wir finden aber wieder raus aus dem Wald und wandern mit Aussicht in die Berner Alpen windgeschützt dem Waldrand entlang. Hier hat es viele Spaziergänger unterwegs, die, wie wir die wärmende Herbstsonne geniessen. Nach Lohn-Ammansegg wandern wir dem Biberenbach entlang, einem kleinen Nebenfluss der Emme. Hier fallen die verschiedenen roten Beeren auf, die von den Sträucher leuchten. Ebererschen, Hagebutten, Heckenkirschen und dazwischen Brombeeren oder Holunder. Der Boden ist übersät von Buchnüssen. Ob da die Eichhörnchen schon genug Wintervorrat gesammelt haben? Auch ich verfalle dem Sammeltrieb und fülle meine Taschen mit farbigen Herbstschätzen, die Daheim noch lange an die heutige Wanderung erinnern.

Über den Zwingherrenhubel erreichen wir die Emme und somit Gerlafingen.

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